Marcella Becker Dressur Klassische Dressur - Ausbildung von Pferd und Reiter
Marcella Becker Dressur Klassische Dressur - Ausbildung von Pferd und Reiter

Gedanken zur Ausbildung von Pferd und Reiter  

Pferde fördern

Das Ausbilden des Pferdes ist nur möglich auf der Basis von gegenseitigem Vertrauen. 

 

Dieses gilt es herzustellen und dann zu vertiefen.

Ich ergründe das Pferd – wie tickt es, wie ist die grundsätzliche Einstellung dem Menschen und dem Leben gegenüber, was sind Grundstrukturen seines Charakters, was sind erlernte Reaktionsweisen aus vorherigen Erfahrungen.

Es liegt an mir, dem Pferd die Aufgabe so zu stellen, dass es diese freudig und erfolgreich absolvieren kann. Kann das Pferd etwas nicht leisten, suche ich nach dem Grund. Sei es ein Teil der Grundausbildung, die noch nicht genügend verstanden oder abgesichert ist. Kann das Pferd die Aufgabe physisch oder psychisch überhaupt erfüllen, ist die Tagesform zuträglich?

Wie kann ich ihm besser helfen?

Diese Vorgehensweise,  gepaart mit Konsequenz, gegenseitigem Respekt und Achtsamkeit lässt die Pferde gerne ‚Ja‘ zu meinen Anforderungen sagen und so gehen sie immer mit viel Lob aus der gemeinsamen Beschäftigung heraus.

Lernen ist ja schließlich nur möglich - und das gilt für Zwei- und Vierbeiner gleichermaßen!  – wenn man entspannt und heiter ist und nicht unter belastendem Stress und Druck. Daraus kann sich ein sowohl physisches als auch emotionales Gleichgewicht einstellen.

Die klassische Lehre bietet für die weiterführende dressurliche Ausbildung des Pferdes verschiedene Möglichkeiten zusätzlich zum Reiten:  Arbeit an der Longe und Doppellonge, an der Hand oder darauf aufbauend auch die Arbeit am langen Zügel.

Auch sind andere Formen der gemeinsam verbrachten Zeit sehr sinnstiftend,  sei es Freiarbeit –ungemein förderlich für das vertrauensvolle Miteinander - oder eben auch das gemeinsame Erkunden der Außenwelt.  

Nuno Oliveira hat einmal gesagt: ‚Reiten Sie ihr Pferd glücklich.‘  Dies ist mir ein guter Leitfaden. 

 

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Reiter*innen fördern

 

Diese freudige Atmosphäre, die für die Pferde so wichtig ist, um sie beim Lernen und dem Entwickeln einer kultivierten Zusammenarbeit zu unterstützen, ist genauso wichtig für die Reiter*innen.

Ich hole meine Schüler*innen da ab wo sie sind. Mein Ziel ist es ihnen effektive Wege aufzuzeigen, wie sie ihre Reiterei kontinuierlich optimieren können und sie zu begleiten auf diesem oft ganz individuellen Weg.  

Für die Reiter*Innen bedeutet das mit der Zeit einen losgelassenen Sitz zu finden. Dieser wiederum ist die Voraussetzung für die Entwicklung einer feinen und genauen Hilfengebung.  

In jedem Unterricht vermittle ich Handwerkszeug,  welches die Reiter*Innen befähigt, die Zeit mit ihren Pferden sinnvoll zu gestalten und die gemeinsamen Verbesserungen zu erarbeiten: Eigene Fragestellungen finden und dann auch mit der Zeit immer mehr Problemlösungen selbst erarbeiten können – das ist mein Ziel für meine Schüler*Innen.

Fehler, wie auch Umwege und manchmal auch Irrwege sind in diesem Kontext eine gute Lern- und damit Verbesserungsmöglichkeit.  Daraus entwickelt sich eine Reitkultur, die die Freude aus dem gemeinsamen Weg von Pferd und Reiter zieht und nicht nur auf ‚Endergebnisse‘ schielt - alles ist im Fluss - Immer ------

Und auf dieser Basis entsteht dann Reiten in Harmonie, Freude und Leichtigkeit.

 

 

 

 

 

 

Aktuelles

NEU:  Reitsimulator Studio in 73262 Reichenbach an der Fils (Nähe Stuttgart) 

 

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